Schallplattenkritiken und Rezeptideen
Ich koche mit Musik, also erzähle ich auch etwas zu der Musik, die beim Kochen, nicht unbedingt beim Essen, läuft und verrate Kochtipps, Rezepte, interessante Links und vieles mehr. Lasst Euch ein auf ein Abenteuer, seid bereit für Heavy Metal zu hauchfeiner Vorspeise oder zarte Klassik zu Grillfeuern. Im Mittelpunkt stehen Schallplatten und neue Ideen oder ungewöhnliche Umsetzungen von Rezepten und der Kombination von verschiedenen Geschmacksrichtungen.
![Picabia_dans_sa_Maison_rose_au_Tremblay-sur-Mauldre[1]](https://www.mitmusikkochen.de/wp-content/uploads/2026/02/Picabia_dans_sa_Maison_rose_au_Tremblay-sur-Mauldre1.jpg)
„Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann“
Über den Koch
Nach diesem Leitspruch lebt und arbeitet Ralf Schäfer seit vielen Jahren, auch im kreativ-künstlerischen Bereich. Es bedeutet für ihn, nicht zentralperspektivisch nur ein Ziel zu verfolgen, sondern immer auch rechts und links nach Wegen und Möglichkeiten zu suchen. Nicht die Konzentration auf das eine Ziel ist dabei wichtig, sondern die Offenheit für das Überraschende, das Neue und Unerwartete am Wegrand. Vergleichen könnte man das mit der Abkehr von der Zentralperspektive hin zur Collage – womit wieder der Surrealist Francis Picabia ins Spiel käme.
Auf diese Art ist Ralf Schäfer auf Heiko Antoniewicz gestoßen, dessen Art, Geschmackstypen miteinander zu verbinden – Flavour Pairing -, seine Art zu kochen maßgeblich bestimmt. Nichts ist unmöglich, vieles wertvoll genug, um ausprobiert zu werden.
Dabei sind aber auch ethische und ökologische Überlegungen wichtig. Die Produkte, die er verarbeitet stammen in aller Regel aus biologischer Landwirtschaft und nachhaltiger Produktion. „Das sind wir nicht allein unserer Gesundheit, sondern auch unseren Kindern schuldig, von denen wir diesen Planeten nur geliehen haben“, sagt er.

Warum gibt es diesen Blog?
Welche Motivation steckt hinter dieser Seite?
Ich höre viel Musik, in aller Regel sind es Schallplatten, die hier laufen. Dabei habe ich miene Favoriten, höre mich aber gerne auch anderweitig um und suche und finde immer wieder interessante Neuigkeiten oder entdecke Musik, die mich begeistert. Die Leidenschaft, gute Musik auf Schallplatte zu sammeln und zu hören hat mit einer Platte von Suzi Quatro begonnen, die ich im Alter von 13 Jahren immer haben wollte. Meine erste Schallplatte aber war dann von Bob Marley, ich bekam sie von meiner Oma zu Ostern. Relativ zeitgleich habe ich damals den Trivialroman „Es muss nicht immer Kaviar sein“ von Johannes Mario Simmel gelesen, bei dem jedes Kapitel durch ein Menü-Rezept beendet wird. Das hat mich in die Küche gebracht und meine Begeisterung für das Kochen geweckt.
Was wird hier vorgestellt?
Ich stelle Neuerscheinungen vor, so ich sie interessant finde. Ich stelle Schallplatten vor, die selten sind, die zum Teil Raritäten sind und beschreibe dabei, warum es sich um eine Seltenheit handelt. Es geht aber auch um Musik, die einfach gerade passt, um Künstler, die auffallen und die erwähnenswerte Aktionen starten. Ich lasse mich von der Musik inspirieren, etwas zu kochen. Ich lasse mich aber auch von Rezepten oder Lebensmitteln inspirieren, mir dazu Musik anzuhören. Es geht auf keinen Fall um Hintergrundmusik, die beim Essen vielleicht gespielt werden sollte. Tipps und Hinweise zu Musik beim Essen gibt es enorm viele und ich finde es unpassend, jemandem vorzuschreiben, was er oder sie hört, wenn gegessen wird. Hier geht es um Musik, die das Kochen beeinflusst und die vom Kochen beeinflusst wird.
Was wird hier gekocht?
Ich koche nach Lust und Laune. Zum einen gibt es hier Grundrezepte von Gewürzmischungen und Essenzen oder Saucen-Basen. Zum anderen setze ich um, was ich selbst über das Kochen und vor allem über die Kombination von verschiedenen Geschmacksrichtungen gelernt und gehört oder sogar erfahren habe. Dabei steht für mich Heiko Antoniewicz an erster Stelle, er versteht es wie kaum ein anderer, Geschmack zu definieren, ihn zu analysieren und mit den unterschiedlichsten Dingen zu provozieren. Erdbeermarmelade mit Knoblauch oder Lachs mit Lakritz sind nur zwei Beispiele, die mir gezeigt haben, wie faszinierend vielseitig unsere Geschmacksempfindungen sein können. Und wie bereichernd das ist.
Was wird sonst noch geboten?
In naher Zukunft biete ich einen Newsletter-Service an, mit dem jede und jeder informiert werden kann, wenn es neue Blogbeiträge gibt. Schon heute könnt Ihr zu allen hier vorgestellten Beiträgen die Rezepturen erfahren. Ich biete Tipps und Hinweise zu Kochkursen, Produzenten und Erzeugern (vornehmlich in der Region Bodensee), aber auch zu Verarbeitung und Zubereitung der unterschiedlichsten Dinge an. Dazu könnt Ihr mir über das Kontaktformular eine Nachricht schicken, die ich schnellstens beantworten werde. Ansonsten verspreche ich regelmäßige Überraschungen und unterhaltsame Geschichten aus der Küche. Folgt mir gerne noch auf meinem Instagram-Kanal.
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